Law-Blog von RA Unkelbach
Neuigkeiten und Einblicke in das Recht für Familienunternehmen, Unternehmensnachfolge, Steuerrecht und Gesellschaftsrecht
- Insolvenzverwalter und Testamentsvollstrecker im TransparenzregisterMitteilungspflicht auch in Liquidation und Insolvenz Vereinigungen und Gesellschaften unterliegen auch in der Liquidation oder Insolvenz bis zur Eintragung ihrer Löschung der Mitteilungspflicht gemäß GwG. Dies umfasst sowohl Erstmitteilungen als auch die Aktualisierung bereits vorhandener Eintragungen im Transparenzregister. Der Insolvenzverwalter als wirtschaftlich Berechtigter Rechtliche Einordnung Der Insolvenzverwalter gilt aufgrund seiner umfassenden Verwaltungs-… Weiterlesen: Insolvenzverwalter und Testamentsvollstrecker im Transparenzregister
- Die Entlassung des Testamentsvollstreckers nach § 2227 BGB – Ihre Möglichkeiten bei UnzufriedenheitSind Sie mit dem Handeln eines Testamentsvollstreckers unzufrieden, bietet das Gesetz gemäß § 2227 BGB nur einen klaren Weg zur Entlassung: Das Nachlassgericht kann den Testamentsvollstrecker auf Antrag eines Beteiligten abberufen, wenn ein „wichtiger Grund“ vorliegt. Dies stellt ein zentrales Korrektiv dar, um den Nachlass vor unzureichender oder pflichtwidriger Verwaltung sowie vor… Weiterlesen: Die Entlassung des Testamentsvollstreckers nach § 2227 BGB – Ihre Möglichkeiten bei Unzufriedenheit
- Testamentsvollstreckung bei Pflichtteilsbeschränkung in guter AbsichtDie Pflichtteilsbeschränkung in guter Absicht nach § 2338 BGB ist ein spezielles Instrument zur Sicherung von Nachlasswerten bei gefährdeter Person des Pflichtteilsberechtigten. Wird zusätzlich eine Dauertestamentsvollstreckung angeordnet, ergeben sich für den pflichtteilsbeschränkten Abkömmling und dessen Gläubiger drei zentrale Rechtsfolgen, die den Nachlass schützen und vermögenserhaltend wirken: 1. Entzug des Verfügungsrechts (§ 2211… Weiterlesen: Testamentsvollstreckung bei Pflichtteilsbeschränkung in guter Absicht
- „Im Falle unseres gleichzeitigen Ablebens…“Ein Praxistipp für Ehepaare mit Berliner Testament Die meisten Ehepaare entscheiden sich bei ihrer Nachlassplanung für das sogenannte Berliner Testament: Sie setzen sich gegenseitig zum Alleinerben ein und bestimmen meist die gemeinsamen Kinder als Schlusserben. Doch was passiert, wenn beide Eheleute gleichzeitig versterben? Genau hier lauert eine oft übersehene Gefahr, die viele… Weiterlesen: „Im Falle unseres gleichzeitigen Ablebens…“
- Vorteile einer Ehegatten-GbR im Vergleich zum Bruchteilseigentum (je 1/2 Eigentum)
- Steueroptimierte Beratung bei PflichtteilsansprüchenDie steueroptimierte Gestaltung rund um Pflichtteilsansprüche ist ein zentrales Thema in der erbrechtlichen Nachfolgeplanung und verdient besondere Beachtung bei jeder Vermögens- und Nachfolgestrategie. Eine rechtssichere und frühzeitig initiierte Beratung kann sich unmittelbar auf die entstandene Steuerlast auswirken und Gestaltungsspielräume eröffnen. Zivil- und steuerrechtliche Ausgangslage Zivilrechtlich entsteht der Pflichtteilsanspruch mit dem Tod des… Weiterlesen: Steueroptimierte Beratung bei Pflichtteilsansprüchen
- Nachfolgeklauseln in Personengesellschaftsverträgen und erbrechtlichen BesonderheitenÜberblick über typische Nachfolgeklauseln in Personengesellschaftsverträgen Personengesellschaften – wie die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), offene Handelsgesellschaft (OHG) und Kommanditgesellschaft (KG) – sehen sich regelmäßig mit der Frage konfrontiert, wie bei Tod eines Gesellschafters die gesellschaftsrechtliche und wirtschaftliche Nachfolge sachgerecht geregelt wird. a) FortsetzungsklauselDie Fortsetzungsklausel bestimmt, dass die Gesellschaft beim Tod eines Gesellschafters… Weiterlesen: Nachfolgeklauseln in Personengesellschaftsverträgen und erbrechtlichen Besonderheiten
- Gründung als UG (haftungsbeschränkt) oder direkt als GmbHWenn Gründer die Frage nach der richtigen Rechtsform für ist Startup geklärt haben und sich für eine Kapitalgesellschaft entschieden haben, stellt sich meist die Frage ob die Unternehmergesellschaft (UG) als deutsche Alternative zur früher beliebten Ltd. eine sinnvolle Wahl ist oder lieber direkt eine vollwertige GmbH gegründet werden sollte. Vorab: Die Unternehmergesellschaft… Weiterlesen: Gründung als UG (haftungsbeschränkt) oder direkt als GmbH
- Das Berliner Testament: Chancen, Risiken und GestaltungsalternativenI. Einführung Das Berliner Testament ist eine der bekanntesten letztwilligen Verfügungen unter Ehegatten in Deutschland. Es genießt insbesondere in der „Familiengründungs- und Konsolidierungsphase“ große Beliebtheit. Doch gerade im späteren Lebensabschnitt – mit zunehmendem Alter und oftmals gewachsenem Vermögen – wird diese Lösung häufig den neuen wirtschaftlichen und familiären Realitäten nicht mehr gerecht… Weiterlesen: Das Berliner Testament: Chancen, Risiken und Gestaltungsalternativen
- Der Nasciturus: Die zeitliche Fiktion des § 1923 Abs. 2 BGB – Kein vorgezogener ErbeDer „nasciturus“ (lateinisch ‚der geboren werden wird‘) ist das bereits gezeugte, aber noch ungeborene Kind. Im deutschen Erbrecht regelt § 1923 Abs. 2 BGB, dass ein zum Zeitpunkt des Erbfalls bereits gezeugtes, aber noch nicht geborenes Kind als „vor dem Erbfall geboren“ gilt. Diese gesetzliche Fiktion ist besonders präzise und verdient daher einen… Weiterlesen: Der Nasciturus: Die zeitliche Fiktion des § 1923 Abs. 2 BGB – Kein vorgezogener Erbe
- Hier passiert noch mehr……weshalb ich um Verständnis bitte, dass nicht alle Bereiche abrufbar sind 😉 Wer meine berufsrechtlichen Angaben nachlesen möchte, findet diese auf der Kanzleiwebsite von Dehmer & Partner in Freiburg
Christian Unkelbach – Rechtsanwalt, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer – Unternehmensnachfolge in Freiburg/Südbaden